Monday, September 6, 2010

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Märchenhaft

September 4th, 2010 by Laciparle

Ich bin nicht die Prinzessin auf der Erbse.

Mein Ring, den ich tagelang gesucht habe, wurde in einem Schuh gefunden. In einem Schuh, in dem ich die letzten Tage rumgestiefelt bin und nichts von dem Ring im Schuh bemerkt habe.

Vielleicht klappt es mit Aschenputtel.

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Löschen

August 26th, 2010 by Laciparle

Grade gibt es nicht so richtig viel zu tun im Büro. Ich schreibe einen Blogartikel nach dem anderen, die alle komische Dinge über mich offenbaren, die zu posten äußerst fragwürdig sind. Oder ich schreibe Dinge, die grade die Menschen die hier lesen, nicht lesen sollten. So kann das nicht weiter gehen…

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Wetterfrosch

August 23rd, 2010 by Laciparle

Meine Wetterregel:  Stinkts im Erdgeschoss nach Rauch, befinden wir uns in einem Tiefdruckgebiet. Es wird also regnen. Stinkt es im 2. Stock (bei mir!!) nach Rauch, befinden wir uns in einem Hochdruckgebiet. Hat die qualmende Tussi unter mir als doch noch eine “gute” Seite.  Und gelüftet wird also nur noch bei Regen. Oder nachts, da raucht selbst Madame “alle halbe Stunde eine Fluppe” nicht.

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Erstmal Luft holen.

Juli 26th, 2010 by Laciparle

Grade mit dem CHEF telefoniert. Der Brief, den ich in seinem Name schreibe entspricht nicht so ganz der innnerverbandlichen Strategie. Ich soll ihn ihm jetzt schicken, er überarbeitet ihn selbst. Wie gut, dass seine freundliche Stimme so etwas ganz anderes aussagt als der Inhalt dieser Info. Ich bin nicht doof. Nur unglaublich grün hinter den Ohren.

Und jetzt… so klein: |

Ja, mit Hut.

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Ganz ganz toll.

Juli 22nd, 2010 by Laciparle

Sitzung xy. Eine Tagesordnung von sieben (in Worten sieben) Punkten. Punkt eins: Endloses Gerede. Punkt zwei: endloses Gerede, abschweifen, unnötige Wortschwälle, Egopräsentationen. Der Zeitplan hinkt. Ich brauch ne Pause. Für die Sitzung sind zwei Stunden geplant. Eineinhalb sind schon rum. Tagesordnungspunkt drei: Thema verfehlt. Erste Bemerkungen “wir sollten auf die Zeit achten”. Keine Moderation. Powerpoint – zum gähnen. Die Zeit ist rum. wir sind erst bei Punkt drei. Kollege Laberbacke von Punkt zwei verabschiedet sich. Er hat leider noch Termine. Wie clever. Erst die anderen vollquatschen, dann gehen bevor die anderen zu Wort kommen. Das merk ich mir. Dann geh ich erst mal aufs Klo.

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Eins bis fünf

Juni 1st, 2010 by Laciparle

Ich entschuldige mich für die vier Monat Blogstille und eröffne hiermit den Beitrag “Dinge, die ich nie wieder tun werde”

1) eine Küche einbauen (vedammte Drecksarbeit wenn man nciht weiß wie! ich beschäftige mich seit 8 Wochen damit! Heute hab ich kapituliert und den Handwerker angerufen – die klügste Entscheidung seit langem)

Kaputte Küchenplatte

Kaputte Küchenplatte

2) eine Küche einbauen (nur zum merken)

2a) beim Kücheeinbauen keine Handschuhe bei der Arbeit mit dem Silikon tragen

Butterzart und glatt dank Silikon.

Butterzart und glatt dank Silikon.

3) umziehen (nicht ganz realistisch, ich weiß)

4) mir vom Hairstylisten einen sleeklook verpassen lassen. (”Mein Baby war beim Friseur, lalala”) Ja, die Kontaktlinsen sind auch neu.

Sleeklook

Sleeklook

5) so lange den Unfall vor meinem Haus vom Fensterbrett begutachten bis der Arzt am nächsten Tag sagt: “sie haben durch das Aufstützen des Kinns einen Lymphstau in ihrer Backe ausgelöst, die dicke Backe veschwindet nach vier Wochen von alleine”

Unfall vor dem Haus

Für Ergänzungen bin ich offen…

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Entwarnung

März 26th, 2010 by Laciparle

Die roten Querstriemen an der Innenseite meiner Handgelenke stammen nicht etwa von einem ungelenken Versuch dem Umzug durch Selbstmord zu entkommen. Sondern vom Kisten tragen – die sehr scharfkantig sind!

Wenn ich mir das so überlege, ich glaube ich kümmer mich doch schnell um Internet für die neue Wohnung.

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Au Backe.

März 24th, 2010 by Laciparle

Gestern Abend lange am Fenster verharrt und nach draußen gestarrt.  Dabei den Kopf auf die Hand gestützt und füregüxlet (rausgeguckt).  Die Bergung eines Lasters mittels eines großen Feuerwehrkrans beobachtet.

Heute morgen eine dicke Backe gehabt. Alles vermutet: Nebenhöhlenentzündung, Weisheitszähne, Nervenentzündung. Kolleginnen haben die hauseigene Panik noch verstärkt. Schwellungen am Kopf sind gefährlich!  Zum Zahnarzt geschlichen.  Alles abgetastet. Kein Kiefer ausgerenkt, keine Entzündung, keine Weisheitszähne (sind ja raus, ich Depp!), keine Schwellung im Mund, kein Abszess – nichts. Das heißt, nicht ganz nichts. Das lange “auf den Arm abstützen” beim “aus dem Fenster gucken” hat zu einem Lymphstau geführt. Deswegen die dicke Backe. Erleichterung und schallendes Gelächter beim Zahnarzt. Noch beim Verlassen der Praxis das Gelächter gehört.

Menno.

Jetzt eine Woche keine Wärme am Kopf. Nicht baden, kein Tee, keine Sonne. Jammer..

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Berlin, Berlin

März 10th, 2010 by Laciparle

Eigentlich fing alles ganz gut an: der Zug war pünktlich und so konnte ich gemütlich meinen Platz suchen. Wie immer Ruheabteil, nicht Großraum, nicht Handyzone, so dass ich gut arbeiten kann. Leider wurde die Reservierung vom Büromanagement falsch gebucht, so dass ich in der Handyzone im Großraumabteil sitzen sollte. Nenene. Zum Glück war was im Ruheabteil frei. Das ging dann auch gut, bis in Offenburg die ersten Spaßreisenden in Form eines Mittelalten-ossi-Ehepaars einstiegen. “Guck mal hier die schöne Kirche!” “Schau mal Hase die schöne Sonne” balablabaaa am laufenden Band. Nachdem mein entnervtes Seufzen den gewünschten Effekt verfehlte, bat ich schließlich freundlich doch bestimmt darum, dass sie doch bitte bemerken sollten, dass dies ein Ruheabteil sei. Pikierte Blicke und eisige Stille folgten. Aber immerhin war es ruhig. Von gelegentlichem entrüstend-prustendem Kichern des Ehepaars abgesehen. Ich schreib also weiter bis.. mich der Herr mit agressivem Unterton darauf hinwies: das wir hier in einem Ruheabteil säßen, und ich doch bitte etwas leiser tippen solle.

Der Rest Berlin verlief in etwa ähnlich: das firmeneigene Übernachtungshaus entpuppte sich als bessere Jugendherberge, mit einer Horde FSJlern. Schade, dass auch hier Nachtruhe ein Fremdwort war. Immerhin konnte ich bisschen Berlin gucken, hab am Alex von den Grünen und den Linken Propagandamaterial Flyer in die Hand gedrückt bekommen und eine Wurst gegessen und bin im S- und U-Bahndschungel nicht verloren gegangen.

Im Großen und Ganzen war ich wie in Trance, alleine reisen, ohne Interaktion, ohne Gesprächspartner ist einfach nichts für mich, stelle ich immer wieder fest.  Erleben nur mit mir selbst zu teilen verwirrt mich. Und in einer so großen, anonymen Stadt mit mir alleine zu sein, empfand ich nur in ganz wenigen Momenten erfüllend.

Berlin ist also nicht doof. Es hat Potential würde ich sagen. Es gefiel mir sogar. Wenn auch erst ab dem Zeitpunkt, als ich unverhofft einen lieben Kollegen auf der Tagung traf. Da wäre ich dann auch noch länger geblieben.

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Spring!

März 3rd, 2010 by Laciparle

Das hier hat sich übrigens erledigt. Einige Tage später folgte eine miese-fiese Erkältung, die mich etwa drei Wochen lang rumkriechen ließ. Etwa so wie hier nur ohne Fieber. Nun ist aber wieder gut und ich springe wieder rum! Am Montag springe ich sogar bis Berlin :) jemand Lust auf ein Bierchen? Oder wie heißt das dort?

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