Sunday, September 5, 2010

Übrigens…

... wir wissen doch alle was mit Ikarus geschehen ist.

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vom Geschichtenerzählen

Dezember 30th, 2007 by Laciparle

Herbst und Winter bieten immer die großartige Möglichkeit sich drinnen einzumummeln und Bücher zu lesen, finde ich. Mir fiel grade rechtzeitig die Tintenwelttrilogie von Cornelia Funke in die Hände. Ein Kinder- und Jugendbuch, aber das hindert mich nicht daran, mich in die Seiten zu vertiefen und bald mit Meggie und Mo auf der Suche nach einen Buch durch die italienische Landschaft zu laufen.Tintenherz (so heißt das erste Buch) fesselt mich total. Mo, der Buchrestaurator sucht mit seiner Tochter Meggie nach dem Buch Tintenherz (!), aus dem er einen schrecklichen Gauner herrausgelesen hat und in das seine Frau und Meggies Mutter vor neun Jahren hineingelesen wurde.

Neben der eigentlichen Geschichte erfährt der Leser viel über die Einstellung der Charaktere zu den Büchern. Das diese wertvolle Schätze sind, andere Welten, in die man abtauchen kann, lebendige Buchstaben, die verschiedenste Wesen und Welten enthalten. Das kommt mir Bücherwurm ja sehr entgegen.

Auch das Geschichtenerzählen bekommt einen besonderen Stellenwert. Von den Geschichten, die erzählt werden ist die Rede, und von denen, die gelebt werden, in dieser oder einer anderen Welt. Doch eine Frage konnte mir das Buch bisher nicht beantworten: was ist mit Geschichten, die nicht zu Ende erzählt werden. Was geschieht mit den Charakteren, was mit der Welt, die durch die Geschichte geschaffen wurde? Wo geht sie hin, wo bleiben die Menschen in ihr, was geschieht mit den leren Seiten, die es zu beschreiben galt?

Ein Buch wird immer dicker beim Lesen, weil wir die Geschichten, die wir damit erleben mit hineinpacken. Erinnert doch ein Buch an die Reise, auf der wir es gelesen haben, ein anderes an den Schnupfen, den wir hatten, als wir es geschenkt bekamen, ein drittes an einen Menschen, dem wir es geschenkt haben. Wir füllen das Buch also mit unserer eigenen Geschichte. Würde ein Buch, das ich lese, einfach mittendrin aufören, und viele leere Seiten folgen, ich würde es iritiert weg legen – aber nicht ohne immer wieder hineinzuspicken, ob nicht auf wunderbare Weise Zeilen dazugekommen wären. Weil gute Geschichten nicht mitten drin aufhören.

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Dezember 23rd, 2007 by Laciparle

So. Das Date war lustig, ganz entspannt und ab Januar kann ich mit ihm und seinen “Kumpels” im Bikeshop am Rollentraining teilnehmen :-)

Heute wurden dann in der Wg die letzten Weihnachtsvorbereitungen abgeschlossen. Alles blitzt und blinkt, der Baum steht und schaut arrogant zum Ficus hinüber, der nur eine Lichterkette, aber keine Kugeln hat. Die Patricia ist frisch gebadet, in einem Gedicht aus Champagner-, Orangen- und Whiskeycreamduft mit Konfetti (wirklich!Thank god, I´m a Lushie..) und die Geschenke liegen verpackt unterm Bäumchen.

Ein bisschen heile Welt, wenigstens kurz:(mmmmh – es duftet!)

CIMG1446.jpg
Und als Highlight vor Weihnachten gibts heute Abend noch was auf die Ohren: Tinitus

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Morgen….

Dezember 21st, 2007 by Laciparle

…treff ich mich zum Kaffee mit jemandem, den ich nicht kenne. Und während ich diese Worte schreibe fällt mir auf, wie komisch ich das eigentlich finde. Aber Rennradfahrer sind nun mal nicht leicht zu finden, und dann noch jemand aus der Gegend hier. (Trotzdem komisch.) Bisher kenne ich nur seinen Nickname, seinen Vornamen und seinen Beruf… dann ein wenig mehr über ihn, was sich so aus und zwischen Emailzeilen lesen lässt. Zumindest macht er keine Schreibfehler und schreibt ganze Sätze. Darauf muss man sich beschränken, wenn man noch nicht mehr weiß. Erster Eindruck und so is ja nich, ne? Also, ich finde das immer komischer! Mal gucken wie das morgen wird. Im besten Fall, ein netter Rennradmitfahrer, im dümmsten ein Griff ins Klo und ein versauter Nachmittag. Zumindest wird es mir leichter Fallen ihn dann aus meinem Leben zu bannen – muss ja nur den Spamfilter aktivieren ;-)

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Mein Beitrag zu den schaurigen Weihnachtsgedichten oder wie ich versuchte Weihnachtspost zu schreiben.

Dezember 17th, 2007 by Laciparle

Wer will was zu lachen haben,

der muss nur den Windling fragen

was er heute hat verbockt,

als er das Büro gerockt.

Weihnachtsbriefe solltens sein,

für jeden einen, das wär fein,

zu Bekannten und Kollegen

müssen Weihnachtsbriefe schweben.

Denkt er sich: das ist nicht schwer,

blieb das Blatt nicht lange leer.

Hurtig war der Text geschrieben:

“an euch alle, meine Lieben!”

Erst der Drucker hats versaut

und ne Menge Mist gebaut.

Das Papier hat er gefressen,

war darauf total versessen.

Doch nicht bang, es hat geklappt,

hab mir dann den Brief geschnappt,

zum Kopierer schnell gerannt

zwanzigfach aufs Papier gebannt.

Doch auch dieser musste zickeln,

tat eifrig das Papier verwickeln.

Endlich war es dann vollbracht,

alle Briefe war`n gemacht.

Nochmal drüber guckt ich schnell,

da durchfuhr es mich ganz grell,

zwanzig mal den Titel falsch geschrieben,

jetzt lass ich den Mist grad liegen!

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Mag jemand tauschen?

Dezember 13th, 2007 by Laciparle

Biete:

wohnen in der Freiburger Innenstadt, nette Mitbewohnerin, schöne komplette Wohnung ungekündigter Job, mäßig sportlicher Körper, Rennrad, zerütteltes Innere, undurchsichtige Beziehung zu einem Workaholic, Familienanschluss, viele Freunde, dreckiges Auto, mäßig begabte Zeichenkunst, Musikkentnisse, komplette Staffel Gilmore Girls (fast auswendig), großes emotionales Chaos, unaufgeräumtes Zimmer, Cottage in Irland vom 26.12. bis 02.01. Nur an Tierfreunde unter 30 abzugeben.

Suche:

Mann mit Kind in Stadtrandlage, geordnete familiäre Verhältnisse, verlässliche Beziehung, Ausgehfreudigkeit, Inidividualurlaub,

argh ich kann nicht mehr schreiben muss lachen…. :D

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Dezember 11th, 2007 by Laciparle

Das muss ich mal noch nachreichen: der erste eigene Dreck! Dermaßen versaut hat es sich aber einen Tag vorher. Da hat sogar der Umwerfer gestreikt – vor lauter Dreck!

Und ja… ich finde auch, dass sich das alles ziemlich verückt liest. Wer denkt sich denn sowas aus? Was muss der wohl kompensieren? Tstststs!

CIMG1404_web.jpg

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er-fahren

Dezember 11th, 2007 by Laciparle

Mein Fahrrad spricht zu mir. Es beschwert sich, dass es heute nicht raus durfte und seit gestern ungeputzt rum steht. Und nicht nur das, es scharrt mit den Reifen und klappert mit den Ketten vor ungeduldiger Erwartung der nächsten Tour. Träumte es doch des Nachts davon, wie wir nach Kirchzarten fuhren. Nur es und ich an einem regnerischen Nachmittag. Die Dreisam entlang, all die Stadtradler überholend. Wie ich es dann den Schotterweg entlang trug, das kurze Stück wegen der Baustelle unpassierbar für seine zarten Reifchen. Sanft und mit doch festem Griff, den Sattel sicher auf der Schulter, bis der Boden wieder sicherer wurde – wie man sich das, wohl nicht nur als Fahrrad, wünscht von einem Freund. Wie wir dann weiter die Dreisam entlangglitten, hinaus aus der Stadt in den dunkler werdenden Abend, in die Wiesen mit Blick auf die schneebedeckten Berge. Und wie mir dann die Finger trotz Handschuh um den Lenker kalt wurden und der Tritt nach Hause bestimmter und schneller wurde, bis wir die Straße entlangsausten: zum ersten Mal über 30 km/h, voller Vertrauen in Mensch und Maschine. Dann erschöpft von einander ließen, die letzten Stufen ins heimelige Zuhause noch schafften und in wohlverdienten Schlaf fielen.

Weiter träumte es dann, wie wir des Sonntags aufbrachen in Richtung Norden, den Wolken aus dem Süden rasch entfliehend. Sitz und Tritt schon gewohnter als zuvor, sicherer im Umgang miteinander werdend. Verfahren haben wir uns, zwei mal, getragen hab ich es zweimal – wurd ichs doch den ganzen restlichen Weg. Und *hach* wie wir die beiden anderen Rennräder in Gundelfingen rechts liegen ließen, mit ihrem Platten (hätten mal lieber tragen sollen). Erst in Köndringen haben sie uns wieder eingeholt. Geteilte Freude! Und auch der Regen konnte unser junges Glück kaum trüben, kam er doch einer Taufe auf der Jungfernfahrt gleich. Zärtlich abgewischt wurde es dafür, alsbald wir am Ziel ankamen.

Zum erstenmal in Gesellschaft fuhren wir dann gestern. Da wurde mein rotes Stevens dann gleich ein wenig röter vor Freude, durfte es doch neben einem waschechten Bianchi über den Asphalt sausen! Hach diese Italiener… so trat es sich gleich doppelt gut und die Runde nach Feierabend wurde zum Tageshöhepunkt – hatten wir doch beide wirklich exzellente Gesellschaft! So tat es der Freude meines Rades auch keinen Abbruch, dass es später und später wurde und wir schließlich im Dunkeln nur mit Rückllicht bekleidet nach Hause schlichen. Meinereiner dann völlig erschöpft aufs Sofa fiel und seinereiner das Zimmer volltropfte und schlammte.

Eine eigenartige Affinität zu Gegenständen, stelle ich grade bei mir fest… aber was solls! Das macht wirklich so vie Spaß, ich sehe über Regen, Kälte und wunde Popos hinweg und genieße meine laienhaften 20-30km Touren. Weil es hilft! Gegen alles! Weil ich alles vergesse und einfach fahre. Nur das mit der Energie muss ich noch hinbekommen. Momentan blinkt nach 40 Minuten das grellrote Unterzuckerlämpchen und dann geht bald gar nichts mehr. Oder ich falle nach ner knappen Stunde total erschöpft vom Rad, weil ich mit dem Teil einfach kaum langsam fahren kann und dann über meine vom Körper aufdoktrinierte Grenze geschossen bin. Egal, jedenfalls werde ich immer mutiger, schiebe nicht mehr durch jede Pfütze, trage nicht mehr über jeden Kieselstein und trau mich auch schon mal ein bisschen schräg in die Kurve. Lerne die Straße zu lesen oder einfach zu ignorieren und verlasse mich, wie Sebastian riet, auf mein Rad. Das kann schließlich was und rote Ampeln dienen ja nur der Orientierung, wenns langsam dunkler wird, oder?

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Licht aus?

Dezember 8th, 2007 by Laciparle

Uahaha das entgegeht grade keinem, oder? Die Aktion “Licht aus! für unser Klima.” von Greenpeace etc.. bei der sich medienwirksam natürlich auch diverse Promis regen. Auf der Seite der Aktion finden sich auch prompt einige Äußerungen dazu. Schade nur, dass die Hälfte der Links nicht gehen – hat euch da jemand den Strom abgeschaltet liebe Programmierer? Ich kanns eh nicht mehr hören, dieses “es is nur ein kleiner Schritt für mich aber wenn viele Menschen viele kleine Schritte tun kann das die Welt verändern Getue”.

Um 20 Uhr sollen wir also alle für 5 Minuten das Licht ausmachen. Der einzige Nutzen den diese Aktion heute abend hat ist, dass das Stromnetz zusammenbricht, wenn alle um 20:05 Uhr das Licht wieder anmachen um dann auch schnelll vor die Glotze zu kommen und die Primetime nicht zu verpassen.

Liebe Promis: wegen so hinverbrannten Aktionen wie heute, wird niemand plötzlich Strom sparen. Aber unsere Aufmerksamkeit habt ihr mal wieder gekonnt auf euch gezogen. Vielleicht jettet ihr einfach mal weniger um die Welt, oder hört auf nochmehr unnötige Privatsenderunterhaltung zu produzieren – das wäre ein echter Gewinn für den Umweltschutz. In zweierlei Hinsicht!

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Morgen Kinder wird´s was geben..

Dezember 5th, 2007 by Laciparle

… bevor ich hier mit der Jammerei noch alle Vergraule (die ist nicht vorbei, nur verdrängt):

Morgen! Meins!

aspin_red.jpg

Und für die, dies genau wissen wollen, hier die technischen Details:

Stevens Aspin, rh 56 in White-Cherry

Gewicht:  8,6kg

Rohrmaterial: Aluminium 7005TB Superlite

Gabel: Carbon T-Blade, 1 1/8″ Aluschaft

Steuersatz: FSA 8 INtegrated 1 1/8″, Cartrigde

Kurbel: Shimano Ultegra, dreifach

Rest der Gruppe: Shimano Ultegra 6600

Systemlaufräder: Mavic Aksium Race 700C

Reifen, Lenker, Vorbau und Sattelstütze und so.. hab ich geändert. Wegen meiner laaangen Beine mussten wir oben “umbauen”.. das weiß ich morgen, wie die alle heißen, die Schnuckies!

Für die tolle Beratung bei der Auswahl bedanke ich mich bei Dirk, der mit viel Erfahrung meinem jungen Fahrradverstand auf die Sprünge geholfen hat und mit viel Fachwissen meine Flapserei mit den Veräufern ausgeglichen hat, bei Sebastian, der mit mir Probe gefahren ist und bei den zwei Netten Jungs aus dem Criterium Bike in Freiburg.

Morgen zieh ich also los und kaufe mir den Rest der Ausrüstung, damit ich dann bald los kann. Ist allein traurig irgendwie *fll*, aber was hilfts? Bin ja nicht die erste, die sich beim Rennradfahren wieder aufbaut. Also los!

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Hinter´s Ohr geschrieben

Dezember 3rd, 2007 by Laciparle

1. Wenn jemand 24 Stunden weder auf Anrufe noch auf SMS reagiert, lass ihn in Ruhe und besuch ihn nicht zu hause, wenn das Auto seiner “Ex” vor der Tür steht.

2. Laufe danach nicht eine Stunde in der Kälte rum und verliere fast den Verstand.

3. Höre danach aber unbedingt Apocaliptica feat. Nina Hagen um so richtig zu leiden:

“Komm in mein Boot
Ein Sturm kommt auf
Und es wird NachtWo willst du hin
So ganz allein
Treibst du davon

Wer hält deine Hand
Wenn es dich
Nach unten zieht

Jetzt stehst du da an der Laterne
Mit Tränen im Gesicht
Das Tageslicht fällt auf die Seite
Der Herbstwind fegt die Straße leer

Jetzt stehst du da an der Laterne
Hast Tränen im Gesicht
Das Abendlicht verjagt die Schatten
Die Zeit steht still und es wird Herbst

Komm in mein Boot
Die Sehnsucht wird
Der Steuermann

Komm in mein Boot
Der beste Seemann
War doch ich

Jetzt stehst du da an der Laterne
Hast Tränen im Gesicht
Das Feuer nimmst du von der Kerze
Die Zeit steht still und es wird Herbst

Sie sprachen nur von deiner Mutter
So gnadenlos ist nur die Nacht
Am Ende bleib ich doch alleine
Die Zeit steht still
Und mir ist kalt.”

4.Und wenn du davon genug hast, ist dir auch klar dass du verloren hast :-) und es ist Zeit für ein grimmiges Lächeln (ein Hoch auf das Talent “grimmiges Lächeln”).
5. Versuche dein Leben als Soap zu verkaufen, ein Buch zu schreiben oder zumindest aus deinen Fehlern zu lernen.