Monday, September 6, 2010

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Wer wird sich denn hier gleich was einfangen..

März 31st, 2008 by Laciparle

Dank meiner beruflichen Tätigkeit mit Förderschülern, bin ich ja wieder lebendiger Teil unseres Schulsystems. In der großen Pause unterhielt ich mich, während ich mein Rad aufschloss mit einer Lehrerin, die versucht, die Kinder daran zu hindern, nicht nur die neuen Spielgeräte, sondern auch den darum angelegten und noch nicht zu betretenden Rasen zu bevölkern. Kaum hatte sie die Kids an einem Ende vom Rasen gescheucht, da hüpften sie am anderen Ende schon wieder drauf rum. Meinen spontanen Kommentar das sei die reinste “Syphillis-Arbeit” hat sie wegen des herrschenden Pausen-Geräuschpegels zum Glück kaum verstanden.

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das schönste…

März 26th, 2008 by Laciparle

…was jemand heute zu mir gesagt hat:

“Hast du dein Rad bis dahin wieder, oder willst du eine Probefahrt mit dem (Scott) addict?”

(Mein Renner ist im Bikeshop zum Schräubchen nachziehen.)

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der Wille zählt

März 26th, 2008 by Laciparle

Als mustergültiges Beispiel einer gesunden Ernährung habe ich heute morgen Rohkost in Form von Kohlrabi und Karotten mit ins Büro genommen, damit ich etwas zu knabbern habe, anstelle von Keksen und Schokolade, die sich munter in der Schreibtischschublade tummelt. So ein wenig habe ich befürchtet, dass das Gemüse liegen bleibt und ich es vergammelt nach einigen Wochen wieder finde, weil dann eben doch die Schokolust größer war. Die Pro-Gemüse-anti-schoko-tour war meiner Ansicht nach nötig, da ich zur Zeit wegen des bescheidenene Wetters nicht Rad fahren kann und mein Kopf im Geiste die kalorien zusammen zählt, die er am Ende vom Tag übrig, weil nicht beim Sport verbraucht hat. Außerdem ist bald Sommmer und Bikinifigur und so..

Nun gut, ihr wollt sicher wissen, was nun aus den Karotten und Kohlrabi geworden ist und nicht etwas über Ernährung beim Frühjahrstraining hören.

Also die Rohkost wird nicht vergammeln! Ich hab sie brav gegessen, im Bewusstsein meinem Körper etwas Gutes zu tun. Und als die Weg war hab ich die Schokolade und die Kekse hinterher geschoben – komme was wolle, ich muss aufs Rad!

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help?

März 20th, 2008 by Laciparle

Affinität zu roten Knöpfen? ganz dringend die Welt anhalten wollen, einfach den roten Knopf drücken, alle auf Stillstand, Luft holen,..

Bitteschön

http://www.unf-unf.de/show828.html 

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Fast ein Poet

März 20th, 2008 by Laciparle

“Betrachte doch nur einmal seine reine Schönheit. Die empfindliche Balance aus Kraft und Eleganz, die du brauchst, um schnell voranzukommen. Die Laufräder, wie sie auf dem Asphalt singen. Die Kette, wie sie auf den Zahnkränzen schnurrt. Das nahtlose Kreiseln in der Führung, das dich und deine Freunde mit 40 Stundenkilometern nach Hause sausen lässt. Schlägt wohl irgendwo auf der Welt ein Herz so kalt, dass es das Radfahren nicht lieben kann?”

Scott Martin, Radsportjournalist

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199X

März 19th, 2008 by Laciparle

Fiel mir doch vorhin glatt ein Schwank aus meiner Jugend ein:

Als nettes Mädel verbrachte ich natürlich den Großteil der Sommerferien auf einem Reiterhof (hier um genau zu sein). Also den ganzen Tag mit andern Mädels Pferde pflegen, reiten, Die Toten Hosen hören, Bänder ins Haar flechten, Freundschaftsbändchen knüpfen, mit den Hunden spielen, Zivi ärgern – großartig also, wie Bullerbü. Natürlich gründeten wir auch eine Art Geheimbund. Nachts im Schalfsaal, nachdem uns Rebecca “Mio mein Mio” vorgelesen hatte, die Mäuse über den Boden huschten und wir uns auf einem der Hochbetten zusammensetzten und mädchen-bewegende Themen besprachen, oder wer mal wieder vom Gaul geflogen war.

Auf dem Foto sieht man mich auf Pünktchen:
DSC00217.JPG

Und hier die Sommerbande von 1996:

(ganz rechts, meine Schwester *g*)

DSC00218.JPG

Jedenfalls hatten wir bald einen Gruß und einen Namen, der uns auch über die Zeit zwischen den Sommerferien verband und in den Briefen, die wir uns schrieben stest kunstvoll nachgezeichnet wurde. Wir erfanden (dachten wir) einen Gruß mit der rechten Hand, bei dem sich die Finger eng zusammen schlossen und dann zwischen Ring-und Mittelfinger geteilt wurden. Wollten wir uns begrüßen oder verabschieden griffen wir mit unserern Händen jeweils zwischen die Finger der anderen. Anfangs war das die riesen Herausforderung, die Finger genau SO zu spreizen! Einen Namen hatten wir auch, ist ja klar. In einem Anfall kreativer Wortschöpfung nannten wir uns kurzum “die Osmos”. Begrüßung sah dann so aus: Blickkontakt, Handzeichen, Handgruß und dazu “hej osmo”.

Heute weiß ich, dass unser Handgruß, der Gruß der Vulkanier ist.

Aber meinen Lachanfall im Biounterricht, als wir in der 11. Klasse oder so über Osmose und den osmotischen Druck sprachen, den konnte sich niemand erklären..

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Eindeutig

März 17th, 2008 by Laciparle

Ich bin nicht Schneewittchen, weil ich Zwerge nicht mag und nicht auf alte Frauen reinfalle (eher auf solche Männer, aber das ist eine andere Geschichte).

Ich bin nicht Gretel, weil ich auch nach tagelanger Wanderung kein Pfefferkuchenhaus essen könnte.

Und ich bin nicht die Prinzessin auf der Erbse, weil ich heute Nacht  auf einem Kugelschreiber und einem Rätselbuch geschlafen habe ohne auch nur das geringste davon zu merken. Hatte nur den Abdruck auf dem Gesicht…

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Rennrad News

März 13th, 2008 by Laciparle

Fräulein Laciparle überlegt sich die Anschaffung einer Rolle. Da sie nächste Woche Urlaub hat und das Wetter eher kalt und nass werden soll, müssen andere Trainingsmöglichkeiten eröffnet werden. Das Training auf der Rolle bietet die Möglichkeit, zielgerichtet zu trainieren, dabei kontrollierte Etappen zu fahren und sich so genau nach Trainingsplan (den hat sie noch nicht) zu quälen. Auf einer freien Rolle werden zudem Geschicklichkeit, Balance und der runde Tritt geschult. Belastungen auf den Rahmen sind geringer – vorausgesetzt, man fliegt nicht um.

Außerdem muss das Rad zur ersten Generalüberholung in den Bikeshop. Dazu konnte sie sich bisher noch nicht durchringen, da sie das Teil einfach zu gerne im Zimmer stehen hat. Da gibts irgendeinen Begriff dazu… krankhafte Affinität zu Objekten?

Ausstattungsmäßig fehlt auch noch so einiges: Ersatzschlauch, Satteltasche, Drehmomentschlüssel, Windabweisendes Hemdchen, kurzes Trikot, lange Handschuhe, Wind-/Regenjacke, Knielinge und Armlinge, das ganze Pflegezeug, neue Flaschenhalter und last but not least ein Radcomputer, der neben den üblichen Geschwindigkeitsfunktionen auch Trittfrquenz und Puls misst. Und Temperatur und Höhenmeter wären auch nicht schlecht.

So. Haltet ihr mich wieder für verrückt? Danke :-)

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Contest

März 12th, 2008 by Laciparle

Ich muss jetzt doch noch was posten.. Was einem so alles durch den Kopf geht, wenn der mal Zeit zu denken hat, weil der Körper mehr oder weniger Schachmatt gesetzt ist.

Neulich nachts träumte ich von jemanden, in den ich zu Schulzeiten unglaublich verknallt war. So eine typische Schul-Schwärmerei. Er, der Sitzenbleiber, der schon älter war und neu in die Klasse kam. Super cooler Skater, der mich Mauerblümchen, das ich in der Schule war, nicht eines wohlwollenden Blickes gewürdigt hat. Ich, der Klassendepp, der heimlich in den Nachbarort fuhr, um zu gucken in welchem Haus er wohnt. Seine Straße wohlklingend und vielversprechend, wie sein Name: Simon aus dem Rosenweg. Hach!

Wie lange ist es doch her, dass ich mich so richtig unvoreingenommen verlieben konnte. Als im Kopf noch nicht der Film ablief, der Scanner, der sein und mein Leben schonmal abglich und dann meist als “nicht zusammenpassend” einstufte, bevor sich überhaupt Gefühle entwickeln konnten. Wie oft stellt sich der Verstand mit verschränkten Armen in den Weg, baut sich vor den Gefühlen auf und brüllt ihnen ein “Nein” entgegen.

Aber dann, manchmal, finden die Gefühle eine Hintertür, am Verstand vorbei und ehe ich mich versehe, kribbelt es im Bauch. Da ist ein Moment, in dem man still verharrt, weil man es nicht fassen kann, was da passiert.

Ein Arm, ein Lied, ein Blick, eine Rose, der Moment – vorbei.

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Hausmittelchen

März 12th, 2008 by Laciparle

Das war ja fast schon klar, dass es mich erwischt. Ist quasi ein Gesetz geworden. In der Regel bin ich entweder an Weihnachten, oder an Silvester oder spätestens an meinem Geburtstag krank. Also lieg ich zu hause auf der Couch rum, pfleg mich ein wenig, bedauer mich, weil niemand da ist und dachte ich sammel mal ein wenig Hausmittelchen.

Dass es inzwischen im Wohnzimmer wie in einer Schnapsbrennerei riecht, und man mich für einen Alkoholiker hält, sobald man näher als einen Meter an mich ran kommt, liegt am Schnapsumschlag. Man nehme eine dünnes Baumwolltuch, z.B. Taschentuch, tränke es mit Schnaps und lege es sich vorne an den Hals, Dann kommt ein dickes Tuch oder ein Wollschal drum. Das hilft angeblich gegen Halsschmerzen. Man sagt in meiner Familie, der Alkohol ziehe die Entzündung raus. Ich kann mich dran erinnern, dass ich es schon immer schrecklich fand, weil es so stinkt! Die Alternative dazu ist ein Quarkumschlag. Gleiches Prinzip, man nehme Quark statt des Alkohols, die Kühle und Feuchtigkeit soll sich irgendwie positiv auf die Halsschmerzen auswirken. Mir hat es manchmal, über Nacht angewandt, Linderung verschafft. Macht allerdings auch ne riesen Sauerei, weil der Quark natürlich antrocknet (kennt man von Quarkmasken) und dann am Hals und im Halstuch klebt.

Neben den äußeren Anwendungen, erfreuen sich auch innere großer Beliebtheit bei den Müttern meiner Familie. Dazu gehören zum Beispiel Salzlösungen zum Gurgeln oder starker Salbeitee. Wer krank ist, hat also Stress! Es wird gegurgelt, es werden Umschläge gemacht, inhaliert wird auch und ab und an wird man in die heiße Badewanne gesteckt. Außerdem natürlich viel Tee trinken und so! Alles mit Nachdruck und mütterlicher Fürsorge.

Ich päppel mich also mit den bewährten Mittelchen und bilde mir ein, dass es schon besser wird.

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