
Juni 8th, 2010 by

Laciparle
“Fünfzig Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Das heißt, es regnet den halben Tag.” (radio xy)
Genau. Und wenn ich nach Ghana reise, wo es eine fünfzig prozentige Wahrscheinlichkeit gibt, sich mit Malaria anzustecken, dann bin ich 5 von 10 Urlaubstage krank.
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Juni 1st, 2010 by

Laciparle
Ich entschuldige mich für die vier Monat Blogstille und eröffne hiermit den Beitrag “Dinge, die ich nie wieder tun werde”
1) eine Küche einbauen (vedammte Drecksarbeit wenn man nciht weiß wie! ich beschäftige mich seit 8 Wochen damit! Heute hab ich kapituliert und den Handwerker angerufen – die klügste Entscheidung seit langem)

Kaputte Küchenplatte
2) eine Küche einbauen (nur zum merken)
2a) beim Kücheeinbauen keine Handschuhe bei der Arbeit mit dem Silikon tragen

Butterzart und glatt dank Silikon.
3) umziehen (nicht ganz realistisch, ich weiß)
4) mir vom Hairstylisten einen sleeklook verpassen lassen. (”Mein Baby war beim Friseur, lalala”) Ja, die Kontaktlinsen sind auch neu.

Sleeklook
5) so lange den Unfall vor meinem Haus vom Fensterbrett begutachten bis der Arzt am nächsten Tag sagt: “sie haben durch das Aufstützen des Kinns einen Lymphstau in ihrer Backe ausgelöst, die dicke Backe veschwindet nach vier Wochen von alleine”

Für Ergänzungen bin ich offen…
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März 10th, 2010 by

Laciparle
Eigentlich fing alles ganz gut an: der Zug war pünktlich und so konnte ich gemütlich meinen Platz suchen. Wie immer Ruheabteil, nicht Großraum, nicht Handyzone, so dass ich gut arbeiten kann. Leider wurde die Reservierung vom Büromanagement falsch gebucht, so dass ich in der Handyzone im Großraumabteil sitzen sollte. Nenene. Zum Glück war was im Ruheabteil frei. Das ging dann auch gut, bis in Offenburg die ersten Spaßreisenden in Form eines Mittelalten-ossi-Ehepaars einstiegen. “Guck mal hier die schöne Kirche!” “Schau mal Hase die schöne Sonne” balablabaaa am laufenden Band. Nachdem mein entnervtes Seufzen den gewünschten Effekt verfehlte, bat ich schließlich freundlich doch bestimmt darum, dass sie doch bitte bemerken sollten, dass dies ein Ruheabteil sei. Pikierte Blicke und eisige Stille folgten. Aber immerhin war es ruhig. Von gelegentlichem entrüstend-prustendem Kichern des Ehepaars abgesehen. Ich schreib also weiter bis.. mich der Herr mit agressivem Unterton darauf hinwies: das wir hier in einem Ruheabteil säßen, und ich doch bitte etwas leiser tippen solle.
Der Rest Berlin verlief in etwa ähnlich: das firmeneigene Übernachtungshaus entpuppte sich als bessere Jugendherberge, mit einer Horde FSJlern. Schade, dass auch hier Nachtruhe ein Fremdwort war. Immerhin konnte ich bisschen Berlin gucken, hab am Alex von den Grünen und den Linken Propagandamaterial Flyer in die Hand gedrückt bekommen und eine Wurst gegessen und bin im S- und U-Bahndschungel nicht verloren gegangen.
Im Großen und Ganzen war ich wie in Trance, alleine reisen, ohne Interaktion, ohne Gesprächspartner ist einfach nichts für mich, stelle ich immer wieder fest. Erleben nur mit mir selbst zu teilen verwirrt mich. Und in einer so großen, anonymen Stadt mit mir alleine zu sein, empfand ich nur in ganz wenigen Momenten erfüllend.
Berlin ist also nicht doof. Es hat Potential würde ich sagen. Es gefiel mir sogar. Wenn auch erst ab dem Zeitpunkt, als ich unverhofft einen lieben Kollegen auf der Tagung traf. Da wäre ich dann auch noch länger geblieben.
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Februar 3rd, 2010 by

Laciparle
Ich freu mich ja soooo! Meine erste eigene Weiterbildung: anmelden!
(Keine Ahnung warum ich immer so Zeug mache, keine Ahnung warum mich jemand fragt, keine Ahnung warum wieso weshalb und überhaupt…)
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Januar 25th, 2010 by

Laciparle
immer wenn irgendwo die Rede von Peter Kraus ist, fällt mir eine Geschichte ein.
Vor Jahren, ich war vielleicht etwa 12, betrat ich in der Nähe der Messe Offenburg ein Restaurant. In der Hand hielt ich einen großen Blumenstrauß. Wie ich, in Begleitung meiner Eltern im Restaurant unserern Tisch suchte, raunte mir meine Mutter zu “schau da sitzt der Peter Kraus!”. Ich kannte ihn aus dem Fernseher und war einigermaßen beeindruckt ihn mal in echt zu sehen, aber nicht zu sehr. Jedenfalls mussten wir an seinem Tisch vorbei und wie ich so auf ihn zu lief, sprang er auf, griff nach den Blumen und bedankte sich überschwenglich. Mit roten Kopf, erklärte ich, dass diese so überhaupt gar nicht für ihn bestimmt waren, nahm sie wieder an mich und überreichte sie meiner Tante, die einen Tisch weiter hinten saß und auf uns wartete, um gemeinsam ihren Runden Geburtstag zu feiern. Ich frage mich noch heute, ob es für ihn oder für mich peinlicher war.
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Januar 25th, 2010 by

Laciparle
Heute morgen, als ich lächelnd den Menschen hinter der Rezeption meines Dienstgebers begrüßte (wie immer), gefror mir das Lächeln im Gesicht. Nicht vor Schreck, nein es blieb einfach stehen, während ich die Trepe hochlief und erst als ich das (neue!) Türschild an meiner Bürotür erblickte, auf dem nun auch mein Name steht (und Referentin, re-fe-ren-tin) stellt ich fest, dass ich immernoch dieses steife Lächeln im Gesicht hatte. Komisch. Nunja, auf eine Neues: retten wir die Projektwelt.
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Januar 11th, 2010 by

Laciparle
Vor einigen Monaten frage ich bei Institution A, ob eine bestehende Regelung zu Gunsten unseres Projekts und unserer Teilnehmer gelockert werden könnte. Institution A verneint diese Anfrage. Ich gehe zur übergeordneten Institution B, diese begrüßt meine Anfrage und richtet mit Hilfe der wiederum übergeordneten Institution C eine Anweisung an Institution A, diese Regelung zu ändern. Ich denke “Hurra”. Gefolgt von “ach ne doch nicht!”. Denn als ich vorhin, einige Monate nach meiner ersten Anfrage, wiederholt bei Institution A nachfrage, ob diese Regleung denn nun geändert ist, weiß die neue Sachbearbeiterin von nichts. Ich solle doch bitte den Schriftverkehr zwischen Institution A, B und C vorlegen. *headbang*
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Januar 4th, 2010 by

Laciparle
Ein bekannter Radiosender wirbt mit “[Radiosender] für mehr Abwechslung bei der Arbeit”. Teufel noch eins! Warum habe ich keinen Job, bei dem ich zur Abwechslung (!!) Radio hören muss? Warum habe ich 9 Semster studiert, und kann jetzt nicht mal zur Abwechslung Radio bei der Arbeit hören? Tststs, was hab ich da nur falsch gemacht.
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Dezember 18th, 2009 by

Laciparle
Nachdem ein Glühwein vom Weihnachtsmarkt meinen Kreislauf am Dienstag ordentlich gekillt hat, hab ich es heute mal mit Kreislauftropfen probiert. Das Zeug ist ja irre! Ich bin gar nicht das müde, gelangweilte Wesen! Ich hab nur einfach zu niedrigen Blutdruck! Und jetzt bin ich wach und laut, (ja, ich rede viel lauter) und alle sagen: endlich lachst du mal wieder. Das mit dem Glühwein lass ich trotzdem besser mal..
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Dezember 9th, 2009 by

Laciparle
“Mein Sohn hat eine Lebensmittelallergie gegen Äpfel und Bäume.” Vorhin bei SWR3 gehört. Wer rief da wohl an? Frau Blattlaus? Herr Borkenkäfer?
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