Sunday, September 5, 2010

Übrigens…

... wir wissen doch alle was mit Ikarus geschehen ist.

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Keksmensch

März 10th, 2010 by Laciparle

Ich bin meistens ein Keksmensch, schon klar. Ich achte auf die Krümel, zähle die Kekse und jeder bekommt soviel wie ihm zusteht. Manchmal bin ich ein Kuchenmensch. Jeder bekommt großzügig viel, ich verteile freudig und grenzenlos.

Heute ist ein Kekstag. Einige Schüler haben zum zweitenmal den Praktikumsvetrag mit meiner Unterschrift, Telefonnummer und ihrer Privatadresse irgendwo in der Öffentlichkeit verloren (Straßenbahn, Dönerbude, Kino). Und sie kapieren nicht, dass das ein Problem ist. Meine Daten, meine Unterschrift, zur freien Verfügung für Schabernack und Tunichtgute. Und sie verstehen auch nicht, dass sie lernen müssen auf ihre wichtigen Dokumente zu achten. Null Datenschutzbewußtsein. Null Problembewußtsein. Können ja einfach zu mir marschieren, ein schuldbewußtes Gesichtchen machen und sich neue Papiere abholen.

Die geharnischte Schrankansprache zog aufmüpfige Kommentare nach sich.

Heute bin ich ein Keksmensch. Aber vielleicht fange ich noch an mit Torten zu werfen.

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Isch kabituliere

Oktober 8th, 2009 by Laciparle

Mein heutiger Vormittag bestand darin, einem Redakteur einer kirchlichen Zeitung etwas über meine Arbeit zu erzählen. Nach dem ich mich zwei Stunden bemüht habe, nicht zu polarisieren, niemanden in Schubladen zu stecken, das Programm darzustellen und meine positive Grundhaltung darzustellen, war es schließlich so weit: “Endlich sagen Sie mal etwas, dass ich schreiben kann”.  Kapitualation! Irgendeine meiner Aussagen wird nun also bald schwarz auf weiß ein wahrscheinlich schlechtes Bild auf mich und meine Arbeit werfen. Ich sehe es kommen….

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Metamorphose des Sesselpupsers

Oktober 8th, 2009 by Laciparle

Und wie ich heute morgen im Nieselregen durch die noch stille Fußgängerzone in Freiburg lief, dachte ich “Endlich Herbst.” Diese Sommerspielchen von gestern waren echt unnötig. Im Büro angekommen wurde erst Tee gemacht, dann der Computer hochgefahren. Und dann war da der Gedanke, dass es gut sein könnte, dass ich irgendwann keine Lust mehr darauf habe, jeden Tag ins Büro zu laufen, am Computer zu arbeiten und die Jahreszeiten von drinnen zu beobachten.  Dann such ich mir “einfach” was anderes.  Ist nur ein Gedanke, ich mag meinen Job (noch). Aber niemand zwingt euch das zu tun,was ihr nicht tun wollt – vielleicht hilft das dem ein oder anderen im Stimmungstief der Lebensplanung.

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Mal ehrlich

Oktober 2nd, 2009 by Laciparle

ist nicht jeder von uns ein wenig wie Bill Clinton? Nicht politisch, nein, nein.. aber wir haben da so einen tollen neuen Praktikanten!

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Strudeln

Oktober 1st, 2009 by Laciparle

Ich bin im Strudel zwischen zwei Jobs.. der eine hat den ersten offiziellen Termin grade hinter sich, beim anderen steht der erste offizielle des neuen Schuljahres grade erst an. Jetzt noch schnell Mittagsunterricht, dann den morgigen Aktionstag vorbereiten, dann Karate, dann Elternabend, dann schlafen. Dann geht ab acht los morgen. Bis 12. Dann schnell den anderer Job, dann einkaufen, Zwiebelkuchen, Freunde, Spaß und Wochenende. Uff.

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Hochsicherheitstrakt

September 10th, 2009 by Laciparle

In den Ferien in der Schule zu arbeiten hat was von arbeiten in einem Hochsicherheitstrakt. Damit ich überhaupt ins Gebäude komme, muss ich einen kleinen roten Chip an ein Lesegerät halten. Den Chip gab es nur auf Grund meiner guten Beziehungen zum Konrektor, der den Hausmeister überzeugen konnten, dem “jungen Mädel” einen auszuhändigen. Ich verschaffe mir also Zugang durch die erste Tür. Dazu halte ich den kleinen roten Chip ans Lesegerät, der rote Punkt verschwindet un die grüne LED leuchtet. Unglaublich scheffig mit so einem Chip! In den meisten aller Fällen tut die Tür auch was sie sollte: man hört, wie sich das Schloss dreht. Ich darf rein. Hinter mir fällt die Tür ins Schloss. Und verschließt sich mit dem gleichen scharrenden Geräusch wieder. Sicherheitsstufe 1 ist geschafft. Es folgt eine gläserne Zwischentür, die ich ohne Hokuspokus passieren darf. Dann die Tür zum Lehrerzimmer – der Eintritt zum pädagogischen Allerheiligsten. Schlüssel Nummer 1 kommt zum Einsatz und ich öffne mit einem kleinen Klack die Tür. Weiter geradeaus liegt mein Büro. Die Tür fällt wieder hinter mir ins Schloss und ich stehe im Dunkeln. Hinter zwei verschlossene Türen. Großartig. Sicherheitsstufe 2. Schon habe ich Schlüssel Nummer 2 in der Hand und öffne die Tür zum Büro. Klack. Sicherheitsstufe 3, mein Büro! Heureka!

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